Seit mittlerweile 5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Webdesign und WordPress. Meine Webseiten habe ich schon immer selbst gemacht und meine ersten Gehversuche mit WordPress sind Gott sei Dank schon lange Geschichte. Oh Gott oh Gott… Ich sehe vor meinem geistigen Auge gerade noch meine erste Portfoliopage. Wie gruuuuselig! Inklusive unzähliger Nächte der Verzweiflung. Das bleibt dir jetzt zum Glück erspart! Denn hier habe ich die einfachsten und schnellsten Tools für dich im Vergleich.

Warum WordPress

WordPress ist das Weltweit meist genutzte Content Management System (kurz CMS). In´s Leben gerufen wurde es anfänglich als Redaktionssystem. Doch als der Trend los ging, dass jeder nach Lust und Laune einen eigenen Blog erstellen kann, hat das Interesse an WordPress extrem zugenommen und es wurde immer weiter für Blogs und Webseitenerstellung entwickelt. Die Basisinstallation und die Dokumentation von Wordpress ist komplett kostenlos! Und genau das macht es so interessant. Das Installieren dauert laut eigener Aussage gerade mal 5 min und ist bei vielen Webhostern mit der 1-Klick Installation sofort erledigt. Eine Anleitung, wie du WordPress installiert, findest du hier. Es sind absolut keine Programmierkenntnisse mehr notwendig.

WordPress ist installiert – und was nun?

Hat man die 5 Minuten Installation hinter sich, steht man vor der nächsten Aufgabe – das Layout. Anfangs habe ich das komplette Design für meine einzelnen Seiten noch selbst gemacht. Ich kenne also das Gefühl nicht zu wissen, wie man Texte positioniert, Bildergalerien erstellt und Slider einfügt nur zu gut. Die Seiten sehen ganz schön nackt aus und die Texte und Bilder an die gewünschte Stelle zu bekommen ist ziemlich frustrierend und zeitraubend. Aber nicht mehr heute!

Denn in den letzten Jahren hat sich gerade im Bereich Webdesign zum Glück eine Menge getan und die Designvorlagen werden immer besser, umfangreicher und benutzerfreundlicher. Einige Themes haben sogar schon Demoseiten an Board wo du nur noch den Beispielinhalt gegen deinen Tauschen muss. Alles natürlich per Klick und ohne Programmierkenntnisse.

Die besten WordPress Themes für Fotografen

Grundsätzlich rate ich davon ab hier an der falschen Stelle zu sparen und eine kostenlose Designvorlage (Theme) zu installieren. Selbst studierte Webdesigner benutzen kostenpflichtige Vorlagen. Mit einem kostenpflichtigen Theme ersparst du dir einfach viel Zeit und Stress.

Hier habe ich für dich eine Liste der besten Anbieter für WordPress Themes. Viele Plattformen und kleinere Firmen haben es sich sogar zur Aufgabe gemacht speziell für die Bedürfnisse von uns Fotografen Themes zu programmieren und zu designen.

Alle Themes, die diese Plattformen anbieten sind Responsive. Das heißt sie passen das Layout automatisch dem Endgerät (Desktop, Smartphone oder Tablet) an. Heutzutage eines der wichtigsten Funktionen eines Themes.

1. Themeforest

Themeforest ist der Marktführer in Sachen Designvorlagen für WordPress. Vom Fashion Blogger bis hin zum Zahnarzt – hier findet jeder eine passende Vorlage für seine Webpräsenz. Natürlich gibt es auch hunderte von Themes speziell für Fotografen. Als Neuling finde ich es allerdings schwer sich dort zurecht zu finden und es dauert mitunter Wochen, bis man das passende Layout für sich gefunden hat. Es ist wie immer und überall in der heutigen Zeit. Es gibt einfach zu viel.

Ein Theme von Designern gestaltet und mit allem Pi Pa Po an Board kostet dich gerade mal 40-60$ und meistens gibt es kostenlosen Support dazu. Wenn du Fragen hast kannst du jederzeit die Entwickler kontaktieren und viele haben sogar eine Support-Seite, wo man direkt nach seinem Thema suchen kann.

Eine kleine Auflistung von Themes für Fotografen bei Themeforest.

Photo Me | Photo Gallery Photography Theme
Oshine – Creative Multi-Purpose WordPress Theme
Brooklyn – Creative One Page Multi-Purpose Theme
Stockholm – A Genuinely Multi-Concept Theme
Kalium – Creative Theme for Professionals
Avoc – Minimal Portfolio / Agency WordPress Theme

Ein Theme – hundert Möglichkeiten.

2. ProPhoto

Wer es gerne etwas verspielter mag ist bei ProPhoto sehr gut aufgehoben. ProPhoto bietet Themes von vielen kleineren Boutique Designern an. Von verspielt und kitschig bis clean und elegant ist so ziemlich für jeden Geschmack etwas dabei. Wenn du dir die Installation von WordPress (noch!) nicht zutraust oder nicht beim Webhoster angeboten wird, bietet ProPhoto sogar einen Installationsservice an.

Die Basisinstallation kostet 199$ und es sind 5 Standardthemas inklusive. Die Preise für die kostenpflichtigen Themes variieren von 130$ – maximal 175$. Also ingesamt schon eine etwas teurere Angelegenheit.

3. Flothemes

Flothemes hat sich ebenfalls auf Portfolio Pages für Fotografen spezialisiert. Es kommt mit vielen kleinen Features wie zum Beispiel eine Shopintegration, das Synchronisieren von Lightroom Galerien oder das einfache Erstellen von Preislisten. Die Themes sind allesamt sehr clean und modern. Die Voraussetzung um Flothemes zu installieren ist deine eigene Domain + WordPress Installation. Ein Theme kostet 199$ – 229$.

4. ShowIT5

SHOWIT ist das einfachste Tool ever, das ich für die Webseitenerstellung für Fotografen kenne. Du kannst per drag and drop alle Textfelder, Bilder und Videos platzieren (also das ist ECHT EASY) und somit innerhalb kürzester Zeit deine Website online stellen. Die Einarbeitungszeit ist kurz und die Toolbar intuitiv gestaltet. Standardmäßig sind 3 Themes inklusive. Diese ganzen Vorzüge haben allerdings ihren Preis. Die Nutzung für die Standardversion kostet pro Jahr alleine schon 228$ und kostenpflichtige Premium Site Designs von 100$ bis sage und schreibe 1050$. Somit ist SHOWIT in diesem Vergleich das einfachste, schnellste, aber auch zugleich teuerste Tool.

Fazit

Wer es unkompliziert und schnell haben möchte muss tief in die Tasche greifen. Wer etwas Geduld und Zeit mitbringt kann sich viel Geld sparen, was gerade am Anfang ein nicht zu unterschätzender Faktor ist.
Ich kann Themeforest wirklich nur jedem empfehlen! Ich selbst nutze es für alle meine Projekte, weil es im Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar ist. Auch dieser Blog hier basiert auf WordPress mit einem Theme von Themeforest.

Du hast schon eine Homepage?

Welches Tool nutzt du für deine Webseite oder welchen Anbieter hast du schon getestet und was sind deine Erfahrungen damit? Schreib es doch einfach in einen Kommentar und helfe somit Fotografen, die vor dieser Entscheidung stehen weiter.

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