Bereits 2012 habe ich mich selbstständig gemacht. Was heißt selbstständig gemacht? Ich war bei meinem zuständigen Gewerbeamt und habe mein Fotografiegewerbe angemeldet. Das wars. Danach bekam ich unzählige Briefe von xyz und ich wusste, bis auf die IHK, nicht, was wer von mir will. Das Finanzamt hatte gefühlt 1000 Fragen, von denen ich bis auf Name und Adresse nicht viel wusste. Da ich von NICHTS Ahnung hatte, buchte ich erst einmal ein Existenzgründerseminar in München, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, was alles auf mich zukommt.

Bisher hatte ich zwar nur Blumen und Essen fotografiert, aber trotzdem wusste ich schon, dass der Weg früher oder später daran nicht vorbei führen wird. Also warum damit warten? Am Anfang sind die Kosten für eine Gewerbeanmeldung sehr überschaubar und sollte der erste große Auftrag anstehen, hätte ich den ganzen Bürokram zumindest schon einmal erledigt. Und so kam es dann auch.

`Zufällig` (ich glaube gar nicht an Zufälle) steckte die Dozentin des Existenzgründerseminars gerade mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen und drei Mal darfst du raten, was ihr noch gefehlt hat. Eine Fotografin. Genau ICH! Waaaaaas ICH??? Ich konnte das gar nicht glauben. Ich hatte noch nie in meinem Leben eine Hochzeit fotografiert, geschweige denn mal assistiert und dann sollte ich gleich in´s kalte Wasser springen?

Ich wusste erst nicht so recht was ich dazu sagen sollte, doch ich wusste eines: diese Chance bietet sich so schnell nicht noch ein Mal. Also stand mein Entschluss fest: ich mach´s.

Ab dem Tag gab es für mich keine ruhige Nacht mehr und ich bin ständig jede einzelne Situation im Kopf durchgegangen und habe versucht mir vorzustellen, was alles schief gehen könnte! Ich habe mir für diesen Auftrag extra eine bessere Kamera gekauft und eine Menge Equipment ausgeliehen.

Doch was mich dann an dem Tag erwartete, war überhaupt nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt hatte. Ich habe einfach alle Situationen, so wie sie waren aufgenommen und intuitiv gehandelt. Es war ein großartiger Tag für mich und das tolle Feedback hat mir gezeigt, dass ich irgendetwas richtig gemacht haben muss :).

Das war der Beginn meiner Karriere als Hochzeitsfotografin und mit der Zeit hat sich mein Stil auch etwas verändert. Was ich dir hier auch noch mit auf den Weg geben möchte. Jeder hat einmal angefangen und für jeden Anfänger gibt es auch das perfekt passende Hochzeitspaar. Denn nicht jede Hochzeit kann ein fettes Budget vorweisen und diese Menschen sind dir dann um so dankbarer, dass sie tolle Fotos bekommen.

hochzeitdenisejurgen

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