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Warum braucht man überhaupt ein Backup?

Als gelernte IT-Systemelektronikerin war Datensicherung und Backup Teil meiner Ausbildung. Ich wurde also von Beginn an für dieses Thema sensibilisiert. Aber auch bei mir gab es Zeiten in denen ich nicht darauf geachtet habe ständig alle Daten doppelt zu haben. Zum Glück und zu meiner großen Überraschung habe ich es noch nie erlebt und kann mir nur aus Erzählungen vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn wertvolle Dateien und Bilder ein für alle Mal verschwunden sind. In einigen Glücksfällen lassen sich die Daten retten und können wiederhergestellt werden. Das ist zum einen aber sehr teuer und aufwendig und zum anderen nicht immer garantiert, dass das auch klappt.

Es kann gut sein, dass du genauso viel Glück hast wie ich und dir niemals Daten verloren gehen werden. Du kannst aber auch einfach vorsorgen und dir all den Ärger, das Geld und deine wertvolle Zeit sparen.

Denn an dieser Stelle macht es wenig Sinn sein Glück herauszufordern. Als Auftragsfotograf (und ganz besonders in Situationen, die man nicht wiederholen kann) ist es deine Pflicht verantwortungsvoll mit den Bildern deiner Kunden umzugehen. Und nicht ganz zuletzt steht da der Anspruch deiner Kunden die versprochenen Bilder auch zu bekommen. Und daran hängt schlussendlich dein Ruf und deine Existenz.

Es ist also ein sehr komplexes und wichtiges Thema, was aber leider gerade am Anfang viele vernachlässigen.

Datensicherung auf Hochzeiten

Jeder, der Hochzeiten fotografiert steht zusätzlich noch vor dem Problem, dass man nicht gleich im Anschluss nach Hause fährt. Es ist das Wichtigste, immer alle Daten doppelt zu haben. Eine Möglichkeit wäre den Laptop mitzunehmen und gleich vor Ort ein Backup zu machen. Aber was ist, wenn man keinen Laptop besitzt, vor Ort keine Möglichkeiten zum Aufbau hat oder mit leichtem Gepäck reisen möchte? Ich habe sogar schon einmal gehört, dass die Speicherkarten, die in der Nähe von Lautsprechern waren, danach nicht mehr lesbar waren. Es waren einfach alle Daten weg.

Früher hatte ich immer meinen Laptop mit auf den Hochzeiten, doch seitdem ich die My Passport Wireless Pro getestet habe, will ich sie nie nie nie wieder her geben. Sie ist gerade für unterwegs unersetzbar geworden, denn die Passport Wireless Pro ist keine gewöhnliche externe Festplatte.

Deine Vorteile im Überblick:

  • unterwegs schnell und easy ein Backup deiner Speicherkarten machen (SD oder CF – beides möglich)
  • oder die Kamera direkt über den USB-Port verbinden
  • Festplatte per W-Lan mit Handy oder Pad verbinden und so über die App das Backup kontrollieren
  • der Laptop kann zu Hause bleiben und die komplizierte Datensicherung war gestern
  • sehr kostengünstige Alternative zum Laptop-Kauf
  • schön klein und für Reisen perfekt geeignet
  • SD & USB 3.0 – 16 GB in 7 Minuten sichern
  • bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit
  • du kannst sie zudem als Powerbank benutzen und z.B. deinen Handyakku aufladen
  • und noch unzählige andere Möglichkeiten

So funktioniert das Backup super schnell und unkompliziert:

Nachdem du die My Cloud App installiert hast, kannst du dich per W-Lan mit der Festplatte verbinden. Der Code steht auf dem Aufkleber, der sich bei Auslieferung außen auf der Festplatte befindet. Nachdem die Verbindung steht kannst du über das Menü „Einstellungen“ den automatischen Import für SD-Karten und USB separat aktivieren. Du kannst auch einstellen, dass die Dateien nach dem Import auf der Quelle gelöscht werden sollen, aber diese Einstellung macht für mich keinen Sinn, da es mir ja darum geht die Dateien an zwei unterschiedlichen Orten zu haben.

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Mehr ist für die Konfiguration nicht nötig und du kannst direkt mit dem Backup beginnen. Nachdem die SD-Karte, der Kartenleser oder die Kamera erkannt wurde, legt die My Passport Wireless Pro automatisch die Ordner für SD-Karten und USB Imports an.  Der Fortschritt des Backups kann jederzeit über den blauen Ladebalken kontrolliert werden. Zusätzlich blinken aber auch LED´s an der Passport selbst. Die einzelnen Imports werden dann automatisch nach Datum und Zeit sortiert.

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Bildbearbeitung to go

Ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format. Da die Festplatte das RAW-Format nicht verarbeiten kann, ist bei den RAW Files bei Dateiformat ein Fragezeichen. JPEG Dateien hingegen können angezeigt werden.

Wenn ich weiß, dass ich meine Bilder im Anschluss gleich bearbeiten möchte stelle ich an meiner Kamera ein, dass die Bilder in RAW und zusätzlich als JPG gespeichert werden sollen. Oder nur als JPG, je nachdem, wie wichtig mir die Bilder sind.

Die JPG`S können dann aus der My Cloud App in viele verschiedene andere Apps exportieret werden. Ich z.B. nutze die Funktion sehr gerne um meine Bilder anschließend mit meiner Bildbearbeitungs App von VCSO zu bearbeiten. Das Beitragsbild ist übrigens genau so entstanden. Ich habe dafür keinen Laptop benutzt.

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Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Anschaffung dieses kleinen Multitalent`s weitaus mehr Wert ist als ihr Preis. Ich nutze die My Passport Wireless Pro für all meine Hochzeiten und besonders auf Reisen. In vielen Lichtsituationen ist mein IPhone einfach maßlos überfordert und die Bilder gefallen mir überhaupt nicht. Dann nehme ich meine DSLR und kann es innerhalb weniger Minuten bearbeiten und direkt posten. Danke Western Digital 🙂

 

2 Comments

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Jensreply
10. September 2016 at 12:26

Hallo Kathleen, von der alten Version der HDD habe ich diverse Tests gelesen in denen die Datenübertragung sehr schlecht abgeschnitten hat. Vor allem, dass „unattended backup“ von SD Karte direkt auf die HDD. Du schreibst, dass SD & USB3.0 in etwa 7 Minuten 16 GB backupen. Ist damit die Übertragung von SD Karte über USB3 auf deinen Computer gemeint? Kann man überhaupt die HDD auch als SD-Kartenleser verwenden (oder geht das nur über den „Umweg“ SD auf HDD und dann über USB/WLAN auf den PC)? Um ehrlich zu sein kann ich mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es wäre, wenn ich rund eine viertel Stunden bei einem Backup von 32 GB warten würde. Vielleicht kannst du ja ein wenig zu der gefühlten Übertragungsgeschwindigkeit und der tatsächlichen Datenraten etwas sagen :-). Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Kann ich WLAN deaktivieren, wenn ich sie gerade nur als USB Maßenspeicher verwende? Können sich mehrere Geräte mit der HDD verbinden? Kann man den WLAN Key ändern? Ich finde die Vorversion war vom Preis-/Leistungsverhältnis nicht so super, weil man ein paar Einschränkungen hatte. Aber das Konzept finde ich super und mich wundert, warum es nur ein Hersteller umsetzt.

Kathleen Johnreply
11. September 2016 at 7:40
– In reply to: Jens

Hallo Jens, vielen Dank für deine Fragen 🙂 Mit den ca. 7 Minuten ist das Backup direkt von SD auf die Platte gemeint. Die SD 3.0 Geschwindigkeit kann max 60 MB/s. Es waren ca. 520 RAW-Fotos. Eine CF Karte mit 160 MB/s, die per USB an die Platte angeschlossen ist, wird also wesentlich schneller gehen. Das kann ich ja auch noch gerne testen, wenn du magst 🙂
Die Platte könntest du theoretisch auch nur als Kartenleser verwenden. Das WLAN wird automatisch deaktiviert sobald du die Platte per USB anschließt und das Passwort kann geändert werden. Es können bis zu 8 Geräte gleichzeitig zugreifen.

Ich nutze die Platte rein für´s Backup meiner Daten direkt nach jeder Hochzeit. Und dafür ist die Platte genial. Gerade auf den Hochzeiten habe ich keine Lust ständig so viel Equipment mit mir rum zu schleppen und wenn ich die Platte dabei habe, kann ich den Laptop einfach Hause lassen.

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