5 Gründe warum du noch nicht den Erfolg hast, den du dir wünschst

Überlegst du gerade, dich mit der Hochzeitsfotografie selbstständig zu machen und ein Business zu starten? Oder hast vielleicht schon ein Business, aber es läuft noch nicht so, wie du dir das vorstellst? Ich habe vor knapp 5 Jahren gestartet und habe in der Zwischenzeit viele Höhen und Tiefen kennen gelernt und auch viele Fehler gemacht.

Du kannst von meinen Fehlern lernen, denn ich habe meine wichtigsten Erkenntnisse in diesem Artikel zusammengefasst.

Wenn du diese 5 Dinge berücksichtigst, dann wird sich der gewünschte Erfolg bald einstellen.

1. Dein Gehirn generiert Probleme am Fließband

Unser Gehirn ist exzellent darin, Probleme zu erschaffen, die es gar nicht gibt. Doch woher kommt das überhaupt?
Früher in der Steinzeit, als wir unsere Abende noch am Lagerfeuer verbracht haben und es notwendig war bei jeglicher Gefahr sofort wegzulaufen, war es überlebenswichtig, alle möglichen Risiken und Gefahren zu analysieren.
Unser Gehirn ist darauf programmiert uns vor Gefahren zu schützen und letztendlich somit unser Leben zu schützen. Nur sitzen wir heute nicht mehr am Lagerfeuer und müssen Gefahren frühstmöglich erkennen, um zu überleben.

Probleme zu finden und sie anschließend zu lösen ist die Lieblingsbeschäftigung unserer grauen Zellen – es ist ein uraltes Überlebensprogramm aus der Steinzeit, das uns heute aber eher daran hindert das Leben zu leben, was wir uns so sehr wünschen.

Zudem spielen deine Erfahrungen und Alles, was du bisher erlebt hast, auch eine große Rolle in diesem Problem-generierungs-Prozess. Denn dein Gehirn kennt immer nur die Vergangenheit, aber die Sicht auf die Zukunft ist völlig versperrt.

Um nachhaltig eine Veränderung zu erzielen, ist es notwendig deine Gegner im Kopf genau zu analysieren. Negative Gedanken, Angst und  Zweifel kommen uns immer genau dann in die Quere, wenn wir uns verändern wollen. Denn unser Gehirn ist überhaupt nicht daran interessiert irgendetwas zu verändern. Es möchte, dass einfach alles genau so bleibt, wie es ist. Denn das ist schön einfach und spart Unmengen an Energie.

Je besser du also weißt, was sich voll automatisiert und immer wieder in deinen Gedanken abspielt, desto besser kannst du es hinterfragen. Ist „Das Problem“, das sich hier gerade auftut wirklich eines oder ist das nur mein Steinzeitgehirn, was mich vor dem Grizzlybären schützen möchte? Über sich hinaus zu wachsen und sich zu verändern ist immer mit viel Energie verbunden. Ganz konkret bedeutet das: finde heraus, was dich sabotiert und erarbeite einen Weg diese Blockade zu lösen.

2. Du hast Angst dich zu zeigen und zu vermarkten

Die Angst dich zu zeigen und zu vermarkten geht einher mit deinen Selbstzweifeln und deinen Gedanken darüber, was die anderen über dich denken könnten. Oftmals wird uns von klein an zu verstehen gegeben, dass wir so, wie wir sind, nicht richtig sind. Von Kind an sind wir darauf programmiert anderen zu gefallen und es anderen Recht machen zu wollen.

Akzeptiert und gemocht zu werden ist eines der schönsten Gefühle für uns. Da wir früher als Kinder abhängig waren von der Liebe unserer Eltern, haben wir schnell gelernt unsere Bedürfnisse zu unterdrücken, um Anerkennung und Liebe von ihnen zu bekommen. Dieses Verhaltensmuster ist heute immer noch ganz tief in uns verwurzelt.

Fakt ist, wenn du sichtbar wirst, wird es auch immer jemanden geben, dem das nicht gefällt.  Aber Hey – du bist nicht hier auf dieser Welt, um es jedem Recht zu machen!

Denn Sichtbarkeit ist mit einer der bedeutendsten Faktoren für deinen Erfolg!

Zuerst die gute Nachricht vorweg: mir ging es exakt genau so!  Auf der einen Seite stand mein Ziel Hochzeiten zu fotografieren, auf der anderen hätte ich mich am Liebsten zu Hause unter der Bettdecke versteckt. Auch heute bin ich bestimmt nicht der Typ Mensch, der sich jeden Tag vor der Kamera zeigt, aber ich bin auch nicht mehr das schüchterne Mädchen, das sich nicht traut ihre Meinung zu äußern, oder ihr wahres Ich zu zeigen.

Warte nicht darauf, dass dir jemand die Erlaubnis dafür gibt, dich zu zeigen, warte nicht auf  dieses „Wenn ich erst…., dann…“ Dieses „dann“ wird niemals kommen. Du musst anfangen, bevor du bereit bist!

Wenn du eher introvertiert und sensibel bist, so wie ich, heißt das nicht, dass du lernen musst extrovertiert zu sein und dich zu verstellen. Das wäre der denkbar schlechteste Weg. Du musst dich so zeigen, wie du bist.
Und es gibt für jede Persönlichkeit eine passende Marketing-Strategie.

Der erste Schritt heraus aus der Angst dich zu zeigen und zu vermarkten fängt damit an, deine negativen Glaubenssätze über Selbstvermarktung und Verkaufen aufzulösen.

Verkaufen ist nichts, was dich zu einem schlechten Menschen macht! Im Gegenteil – du schaffst mit deinem Talent einen absolut genialen Gegenwert! Du verkaufst Emotionen und Erinnerungen für die Ewigkeit. Ist das etwa was Schlechtes? HALLO – du verkaufst doch keine Versicherungen, die kein Mensch braucht. (Da würde ich mich auch nicht zeigen wollen) Einen Hochzeitsfotografen braucht das Paar so oder so! Also warum dann nicht dich?

3. Du vergleichst dich permanent mit anderen

Wenn du dein Facebook oder Instagram öffnest und den Newsfeed herunter scrollst und die ganzen wunderschönen Bilder der anderen siehst… was fühlst du dann?

Wenn du ständig damit beschäftigt bist, dich mit anderen zu vergleichen entfernst du dich jedes Mal ein Stückchen weiter weg von deinem Erfolg. Die anderen haben mehr, sind schöner, erfolgreicher, intelligenter, schlagfertiger, dünner, kreativer und reicher. Indem du dich mit anderen vergleicht fühlst du dich schlecht und als Versager. Dein innerer Kritiker meldet sich mal wieder zu Wort und erinnert dich daran, dass du nicht genug bist und es niemals schaffen wirst. Bähm. Du bist unzufrieden, traurig und genervt. Und dieses Gefühl der Unzufriedenheit manifestiert sich in deinem Unterbewusstsein.

Indem du dich mit anderen vergleicht, verbietest du dir selbst glücklich zu sein.

Es ist an der Zeit für eine andere Denkweise! Erst einmal: Diese Gedanken sind nicht die Wahrheit!

Du bist du, du bist einzigartig, du bist schön, du bist intelligent, du wirst gebraucht und du bist heute besser, als du gestern warst. (Wenn du dich vergleichst, dann nur mit der Person, die du gestern warst.)
Außerdem bist du stark und mutig, sonst würdest du diesen Blogbeitrag hier wohl kaum lesen oder?

4. Du hast eine zu große Zielgruppe

Als Anfänger denkt man sich, man muss nur genügend Bilder von so vielen Bereichen, wie möglich zeigen und die Kunden werden einem auf dem silbernen Tablett serviert. Bei Anfängern sehe ich im Portfolio oft viele Kategorien. Neben Hochzeiten bieten sie auch Baby, Tiere, Business, Paare und Portraits an. Anfänger denken, je mehr verschieden Bereiche sie abdecken, desto interessanter werden sie für potenzielle Kunden, weil sie ja sozusagen für jeden das passende Angebot haben und der Kunde das Gefühl hat, dass der Fotograf sehr vielseitig ist. Die Wahrheit ist, genau das Gegenteil ist der Fall! Je mehr Nischen du bedienst, desto unattraktiver wirst du für deine Kunden.

Wer viel macht, kann nichts richtig. Versetzte dich in deinen Kunden oder in dich, wenn du z.B. Zahnschmerzen hast. Würdest du mit deinen Zahnschmerzen zu einem Allgemeinmediziner gehen?

Du musst dir eine klare Zielgruppe setzen und dich dann als Experte in diesem Bereich positionieren. Das heißt nicht zwangsläufig, dass du dann keine Babys oder Tiere mehr fotografieren darfst. Anfragen wirst du dafür so oder so bekommen. Nur ist mein Tipp nicht zu viel davon zu zeigen oder sogar eine eigene Webseite dafür zu machen. Dann kannst du auch viel zielgerichteter Werbung machen.

5. Du hast kein klares Ziel

Alice fragte die Katze: ”Würdest Du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?” Die Katze antwortete: ”Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin Du möchtest” ”Nun ja, eigentlich ist es mir ziemlich egal.” sagte Alice. Die Katze erwiderte: ”Wenn du nicht weißt, wohin du willst, dann ist es auch egal, wie du weitergehst…”

Was in der wunderbaren Geschichte „Alice im Wunderland“ schon Kindern vermittelt wird, haben wir als Erwachsene leider schon wieder vergessen! Um irgendwo anzukommen müssen wir als allererstes definieren, wo wir hin wollen.
Stell dir das vor, wie dein Navi. Du hast es schon hunderte Male benutzt und es funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Du steigst in dein Auto und willst an einen dir unbekannten Ort. Was will dein Navi wissen? Genau, die Adresse und zwar bis auf die kleinste Koordinate.

Was du jetzt von deinem Navi lernen kannst, ist jedem erfolgreichen Mensch bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Du brauchst ein klar definiertes Ziel! Und zwar ein ganz genaues klar definiertes Ziel.

Denn dein Ziel motiviert dich! Mit deinem Ziel vor Augen schaffst du es Hindernisse viel leichter zu überwinden. Auch wenn es mal schwierig wird, ist deine Kraft und dein Durchhaltevermögen um einiges größer, als bei Menschen die kein Ziel haben. Sie sind wie ein Fähnchen im Wind. Ein Business aufzubauen kostet viel Zeit und Energie und gerade, wenn du noch einen Vollzeitjob oder ein Kind zu versorgen hast, laufen die Dinge womöglich nicht immer so, wie du sie dir vorgestellt hast.

Mit deinem Ziel fest im Blick kannst du viel klarer Entscheidungen treffen und nutzt deine Zeit wesentlich effektiver. Dein Ziel macht deinen Erfolg messbar. Wenn du ein Ziel hast, weißt du zu jeder Zeit, wo du gerade stehst und was noch fehlt, bis du das Ziel erreicht hast. Und die schönste Sache daran Ziele zu haben, ist sie zu erreichen! Was für ein schönes Gefühl – du bist stolz auf dich, bist gewachsen, hast deine langweilige Komfortzone verlassen, hast neue Menschen kennen gelernt und ein positiveres Selbstbild!

Hab ein Ziel vor Augen! Glaub an dich! Brich ein paar Regeln! Hör nicht auf die Schwarzseher! Hab keine Angst vor dem Scheitern! – Arnold Schwarzenegger

 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg! Alles Liebe für dich!

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